Omega-3-Fettsäuren sind essentiell für unsere Gesundheit. Sie gehören zu den essentiellen Fetten und das bedeutet, dass wir uns die Omega-3-Fettsäuren zuführen müssen, da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann.


Aufgaben der Omega-3-Fettsäuren


Omega-3-Fettsäuren werden unter anderem benötigt für:

  • die Bildung der körpereigenen Abwehrzellen
  • den Schutz vor Infektionskrankheiten
  • die Produktion von Hormonen
  • die Eiweißsynthese
  • den Zellstoffwechsel
  • die Versorgung der Gelenke mit Schmierstoff
  • die Vermeidung von Entzündungen
  • die Feuchtigkeit und Spannkraft von Haut und Haaren.


Wissenschaftliche Studien

Neueste Forschungsergebnisse der Uni Jena und der Havard Medical School in Boston kommen zu dem Schluss, dass die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA maßgeblich an der Aufrechterhaltung des Immunsystems beteiligt sind, insbesondere für die Auflösung der Entzündung im Anschluss an die Immunreaktion.

Weitere Ergebnisse einer aktuellen Studie weisen darauf hin, dass eine langfristige, ausreichende Versorgung mit den Omega-3-Fettsäuren den Körper darin unterstützen kann, trotz einer viralen Infektion, auch die weiteren normalen Funktionen des Körpers besser aufrechtzuerhalten, eine stärkere Abwehr für einen erneuten Angriff auszubilden und die Erkrankung effektiver zu bekämpfen.

Wer also darauf achtet, seinen täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken, beugt damit weiteren, zahlreichen Erkrankungen vor.


Omega-3-Schutzfunktionen

 

1. Omega-3-Fettsäuren schützen Herz und Gefäße

Schwedische Forscher fanden heraus, dass eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren

  • die Blutfettwerte senkt
  • den Blutzuckerspiegel reduziert
  • Entzündungen im Körper lindert
  • den Blutdruck senkt
  • die Blutgerinnung und damit die Thromboseneigung reduziert
  • die Fließeigenschaften des Blutes verbessert.

 

2. Omega-3-Fettsäuren beugen Demenz vor

 

3. Omega-3-Fettsäuren gegen ADHS

Eine mexikanische Studie zeigte, dass Omega-3-Fettsäuren Konzentrationsprobleme und andere ADHS-Symptome lindern können.
Mehr als die Hälfte der Kinder, die im Rahmen der Studie eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren erhielten, konnten sich besser konzentrieren und waren aufnahmefähiger. Nach drei Monaten ließen sich Verbesserungen von siebzig Prozent feststellen.

 

4. Omega-3-Fettsäuren lindern Entzündungen

Omega-3-Fettsäuren reduzieren Entzündungen auf verschiedenen Wegen, z. B. indem sie das Hormonsystem wieder ins Gleichgewicht bringen, den Stoffwechsel normalisieren und zusätzlich das Immunsystem stärken.

 

5. Omega-3-Fettsäuren schützen die Augen

Forscher aus Griechenland und den USA zeigten, dass eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren den Erblindungsprozess bei einer trockenen Makuladegeneration nicht nur stoppen kann, sondern auch die Sehfähigkeiten der fünfundzwanzig Studienteilnehmer verbesserten sich unter der Supplementierung sogar wieder.

 

6. Omega-3-Fettsäuren gegen Schlafstörungen

Eine wissenschaftliche Studie an mehr als 350 britischen Kindern, von denen fast die Hälfte Schlafprobleme hatte, ergab, dass ein höherer Gehalt an Omega-3-Fettsäuren im Blut dafür sorgte, dass die Kinder besser schlafen konnten. Auch ihr Schlaf war störungsfreier.


Die richtigen Omega-3-Fettsäuren

In pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren-Quellen wie etwa dem Leinöl, Walnussöl oder Hanföl ist als Vertreterin der Omega-3-Fettsäuren die kurzkettige Alpha-Linolensäure (ALA) enthalten.

Diese muss der Körper jedoch erst in die langkettigen Omega-3-Fettsäuren namens Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) umwandeln, um in den Genuss der meisten der beschriebenen Wirkungen zu gelangen. EPA und DHA sind also die für den menschlichen Organismus biologisch aktiveren Formen der Omega-3-Fettsäuren.

Wie gut der Organismus die ALA in EPA und DHA umwandeln kann, ist individuell sehr verschieden. In manchen Fällen liegt die Syntheserate unter den benötigten Mengen. Dann ist es unter Umständen notwendig, auf eine Nahrungsergänzung zurückzugreifen. Meist wird dann ein Fischölpräparat eingenommen. Doch es gibt auch vegane Präparate aus Algenöl mit den erforderlichen langkettigen Omega-3-Fettsäuren.


Die richtige Omega-3-Dosierung

Wenn man Omega-3-Fettsäuren zu therapeutischen Zwecken einsetzt, nützt es kaum, ab und zu ein wenig Leinöl zu verwenden, denn empfohlen wird eine Menge von 2-3 g Omega-3-Fettsäuren täglich.

Umso wichtiger ist aus meiner Sicht eine gute Qualität, da z. B. viele Fischöle einen ranzigen Geschmack vorweisen.

Ich bin glücklich, eine qualitativ hochwertige Quelle gefunden zu haben, die ich gerne mit Euch teile.

Herzlichst

Maike Hoyer

 

Quelle: Zentrum der Gesundheit


Fotonachweis: Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

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