Wie dehne ich mich richtig?

Wie dehne ich mich richtig?

Mobilität und Stretching am Schlingentrainer

Ich bekomme oft die Frage nach der richtigen Dehnung gestellt und meine wichtigste Antwort ist: Langsam anfangen!

Zunächst einmal muss unterschieden werden zwischen einer Passivdehnung und einer Aktivdehnung. Die Passivdehnung ist eine sehr starke Dehnung, bei der ein Gegenstand gegen den Muskel hält, z.B. der Boden, die Wand oder der Schlingentrainer. Dadurch werden die Faszien sehr stark auseinander gezogen, denn sie brauchen Weite und Flexibilität. Die Passivdehnung ist gleichzeitig passiv für unser Gehirn.

Im Gegensatz dazu steht die Aktivdehnung, durch die ich mich aktiv mit den eigenen Muskeln in die Dehnung ziehe. Die Intensität ist hier geringer, jedoch lernt das Gelenk, dass sich etwas anspannt und somit lernt auch das Gehirn ein neues Programm, wie es das Gelenk führen muss.

Angenehme Momente im Blick mit dem Ressourcen-Fernrohr

Angenehme Momente im Blick mit dem Ressourcen-Fernrohr

Die Aktivierung von Ressourcen anbahnen
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Der 5. Teil dieser Ressourcen-Serie möchte dich zu einem Blick in die Zukunft ermutigen. Auf mögliche angenehme Ressourcen-Momente, die dir in herausfordernden oder als stressig empfundenen Situationen hilfreich zur Seite stehen. Damit schaffst du dir einen Ausgleich an positiven Erfahrungen und stärkst auch deine psychische Widerstandsfähigkeit bei Druck und Ärger.

Was in der Psychologie als Resilienz bezeichnet wird, wirkt wie ein „seelisches Immunsystem“. Wer wünscht sich nicht eine solche innere Kraft? Und sie ist trainierbar. Mit den bisherigen Ressourcen-Übungen schaffst du dir bereits gute Voraussetzungen, um unempfindlicher auf psychische Belastungen wie Stress oder Frust zu reagieren und flexibler zu handeln.

Gute Gefühle immer wieder erleben mit der Ressourcen-Postkarte

Gute Gefühle immer wieder erleben mit der Ressourcen-Postkarte

Stresskompetenz – Ressourcen aktivieren mit allen Sinnen
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Die Sommerferien sind vorüber. Vielleicht hattest du während der Ferienzeit deinen Urlaub gebucht und diesen vollauf genossen. Hoffentlich bist du dann gefüllt mit wundervollen Erinnerungen an berührende Erlebnisse wieder in deinen Alltag zurückgekehrt und kannst von diesen guten Gefühlen noch einige Zeit zehren. Bevor der Stress wieder zum täglichen Begleiter wird.

Dabei ist Stress nicht grundlegend das Übel, sondern eine normale Begleiterscheinung aktiver Lebensgestaltung. Wie beim sportlichen Ausgleich, wenn man sich fordert, um seine Gesundheit zu fördern. Entscheidend ist der richtige Rhythmus von Anspannung und Entspannung. Genau hier liegt das Problem vieler Menschen …

Achtsam den Körper wahrnehmen mit dem Ressourcen-Bonbon

Achtsam den Körper wahrnehmen mit dem Ressourcen-Bonbon

Ressourcen aktivieren im Körper
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

In diesem Beitrag geht es jetzt um das bewusste Hineinspüren in den gesamten Körper, um die Körperwahrnehmung zu schärfen und den achtsamen und ressourcevollen Umgang mit dem eigenen Körper zu trainieren. Die Übung weiter unten hilft dir dabei.

Wahrscheinlich kennst du es selbst, im Alltag mit vielen Dingen beschäftigt zu sein, denen du deine Aufmerksamkeit mit dem Kopf widmest. Die Wahrnehmung körperlicher Empfindungen bleibt zumeist auf der Strecke. Gerade im beruflichen Umfeld sind die meisten Menschen darauf trainiert, vernünftig und sachlich zu entscheiden im Sinne von Gehirn ein- und Gefühl auszuschalten.

Achtsamer Blick durch die Ressourcen-Brille

Achtsamer Blick durch die Ressourcen-Brille

Angenehmes im Hier und Jetzt erkennen
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

In diesem Beitrag geht es jetzt um Sensibilisierung für das direkte Erleben angenehmer Momente im Alltag. Und um die differenzierte Selbstwahrnehmung, den guten Kontakt zu unseren Körpersignalen. Das bewusste Erleben positiver Gefühle in solchen Ressourcenmomenten wird intensiver und auch selbst aktivierbar, wenn wir uns näher mit unseren „Herzensgefühlen“ beschäftigen. Eine lohnenswerte Investition in unsere Gesundheit.

Der Blick durch unsere „Ressourcen-Brille“ ist ein achtsamer Blick und hilft uns, die für unser Wohlbefinden zentralen positiven Gefühle differenzierter wahrzunehmen und intensiver zu erleben.

Vitamin D-Mangel im Sommer – Ist das möglich?

Vitamin D-Mangel im Sommer – Ist das möglich?

Das „Sonnenhormon“

Die Sonne hat einen bedeutenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Bei Sonneneinstrahlung produziert unsere Haut das Hormon Vitamin D. Vitamin D ist nicht nur bei der Knochen- und Muskelbildung beteiligt, sondern spielt eine wichtige Rolle im Herz-Kreislauf-System, Immun- sowie Atemsystem, und wird für verschiedene Gehirnfunktionen benötigt.

Gleichzeitig wurde weltweit ein “epidemischer ” Vitamin D-Mangel festgestellt – 60 Prozent der deutschen Bevölkerung sind unterversorgt. Ein weiterer Effekt von einem guten Vitamin D-Spiegel ist eine verbesserte Stimmung. Dennoch nehmen viele Menschen in Deutschland zu wenig Vitamin D auf. Dies gilt auch für die Sommermonate. Viele Menschen arbeiten im Büro oder schützen sich durch Sonnencreme vor Hautkrebs. So kann jedoch nicht ausreichend Vitamin D über die Haut gebildet werden.

Impulse für eine Handvoll Ressourcen

Impulse für eine Handvoll Ressourcen

Kraftquellen für körperliche und seelische Gesundheit
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Ressourcen sind kurz gesagt alles, was von einer bestimmten Person in einer bestimmten Situation wertgeschätzt und als hilfreich erlebt wird. Noch kürzer, Ressourcen sind individuelle Kraftquellen, die körperlich und seelisch guttun. Sie erzeugen einfach gute Gefühle.

Wir brauchen Ressourcen für die Bewältigung herausfordernder Situationen und für den gesunden Umgang mit Stress. Denn Dauerstress gehört für viele Menschen zum Alltag und ist die Hauptquelle für gesundheitliche Probleme. Deshalb sind Ressourcen, genauer die Aktivierung individueller Ressourcen, so wertvoll für unser Wohlbefinden und unsere körperliche und seelische Gesundheit.

Stressfrei durch Vagus-Übungen

Stressfrei durch Vagus-Übungen

Vegetatives Nervensystem und Entspannung

Stress wirkt als Alarmsignal auf den menschlichen Organismus und aktiviert uns, alle Leistungsreserven zu mobilisieren, um die täglichen Herausforderungen des Lebens optimal meistern zu können.
Die Steuerungszentrale ist das autonome, vegetative Nervensystem, das im Hirnstamm angesiedelt ist.

Diese Überlebenszentrale ist über zwei Leitungsbahnen mit den wichtigen Organzentren des Körpers verbunden:
1. Stress- und Leistungsnerv Sympathikus
2. Ruhe- und Entspannungsnerv Parasympathikus.

Ist der Mensch im Gleichgewicht, so besteht ein natürlicher Rhythmus von Anspannung und Entspannung. Steht er jedoch unter Dauerstress, ist es nicht so einfach, aus dieser Stress-Spirale wieder herauszukommen.

Selbstwahrnehmung und Kommunikation

Selbstwahrnehmung und Kommunikation

Die Offenheit für Selbst-Erfahrungen
(Teil 2) – Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Kommunikation ist das Kernelement menschlichen Miteinanders. Ob in der Partnerschaft, Familie, Clique oder in Unternehmen. Wir Menschen haben ein Grundbedürfnis nach Nähe und dem Aufbau von Beziehungen zu Mitmenschen. Und immer ist Kommunikation im Spiel.

Kommunikation ist mehr als nur ein Vorgang der Signalübertragung von einem Sender zu einem Empfänger und der Entschlüsselung von Botschaften auf allen Ebenen.

Leitfrage: Wie kann Kommunikation gelingen und zu erfüllteren Beziehungen beitragen? Und was hat das mit Selbstwahrnehmung zu tun?

Die berühmte Familientherapeutin Virginia Satir sagte: „Kommunikation ist für eine Beziehung, was der Atem für das Leben ist.“ Im Alltag kommen jedoch sowohl die Kommunikation als auch der Atem immer mal wieder ins Stocken.

Was sind Faszien?

Was sind Faszien?

Faszien halten unseren Körper zusammen

Faszien machen zurzeit sowohl in der Sportwelt als auch im medizinischen Bereich viel von sich Reden. Die Bindegewebsfasern, die unseren gesamten Körper durchziehen, sind einerseits die Ursache zahlreicher Volksleiden und sorgen andererseits bei angemessener Bewegung, Dehnung und Behandlung für mehr Vitalität und Wohlbefinden.

Faszien sind ein Teil, genauer gesagt die Weichteil-Komponenten unseres Bindegewebes und halten in einem netzartigen, komplexen System sämtliche Teile unseres Körpers zusammen.

Die Angst danach

Die Angst danach

Hirnblutung mit Halbseitenlähmung
Gastbeitrag von Viola Trein

Gerade habe ich sie wieder gespürt, die Angst danach. Gestern bekam ich plötzlich ziemlich stechende Kopfschmerzen, etwas was ich nicht kenne. Früher hätte ich nicht groß darüber nachgedacht, hätte es wohl nur lästig gefunden.

Aber nach dem Erlebnis vor 1,5 Jahren ist es jetzt völlig anders. Wie eigentlich alles andere auch. Wenn jetzt was weh tut, vornehmlich im Kopf, dann steigt sofort die Nervosität hoch und das Gedanken-Karussell fängt an sich zu drehen.

Was ist das jetzt? Ist wieder was kaputt im Kopf? Ist es ein Warnzeichen?

Selbstwahrnehmung und innere Sicherheit

Selbstwahrnehmung und innere Sicherheit

Die Offenheit für Selbst-Erfahrungen
(Teil 1) – Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Immer wenn wir Gefühle ausdrücken und uns von anderen Menschen verstanden fühlen, dann wird ein besonderes Teilsystem unserer Psyche aktiviert: das Selbst.

Das Selbst ist der Teil unseres ganzheitlichen, emotionalen Erfahrungsgedächtnisses, der sich auf die eigene Person bezieht – mit all unseren Bedürfnissen, Ängsten, Vorlieben, Werten, Fähigkeiten und bisherigen bedeutsamen positiven und negativen Erfahrungen.

Für die Funktionstüchtigkeit des Selbst ist ein Mindestmaß an innerer Sicherheit erforderlich. Damit ist das Vertrauen in die Fähigkeit gemeint, dass auch Situationen der Angst und des Schmerzes bewältigt werden können. Diese Fähigkeit, Gefühle jeglicher Art zuzulassen, ist die Grundlage aller Selbstfunktionen und auch für das ausgewogene Zusammenwirken der psychischen Teilsysteme.

Innere Sicherheit ist somit einerseits der Wegbereiter persönlicher Entwicklung und andererseits gewinnt sie an Kraft auf dem Weg der Selbstentwicklung.