Achtsam den Körper wahrnehmen mit dem Ressourcen-Bonbon

Achtsam den Körper wahrnehmen mit dem Ressourcen-Bonbon

Ressourcen aktivieren im Körper
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

In diesem Beitrag geht es jetzt um das bewusste Hineinspüren in den gesamten Körper, um die Körperwahrnehmung zu schärfen und den achtsamen und ressourcevollen Umgang mit dem eigenen Körper zu trainieren. Die Übung weiter unten hilft dir dabei.

Wahrscheinlich kennst du es selbst, im Alltag mit vielen Dingen beschäftigt zu sein, denen du deine Aufmerksamkeit mit dem Kopf widmest. Die Wahrnehmung körperlicher Empfindungen bleibt zumeist auf der Strecke. Gerade im beruflichen Umfeld sind die meisten Menschen darauf trainiert, vernünftig und sachlich zu entscheiden im Sinne von Gehirn ein- und Gefühl auszuschalten.

Achtsamer Blick durch die Ressourcen-Brille

Achtsamer Blick durch die Ressourcen-Brille

Angenehmes im Hier und Jetzt erkennen
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

In diesem Beitrag geht es jetzt um Sensibilisierung für das direkte Erleben angenehmer Momente im Alltag. Und um die differenzierte Selbstwahrnehmung, den guten Kontakt zu unseren Körpersignalen. Das bewusste Erleben positiver Gefühle in solchen Ressourcenmomenten wird intensiver und auch selbst aktivierbar, wenn wir uns näher mit unseren „Herzensgefühlen“ beschäftigen. Eine lohnenswerte Investition in unsere Gesundheit.

Der Blick durch unsere „Ressourcen-Brille“ ist ein achtsamer Blick und hilft uns, die für unser Wohlbefinden zentralen positiven Gefühle differenzierter wahrzunehmen und intensiver zu erleben.

Vitamin D-Mangel im Sommer – Ist das möglich?

Vitamin D-Mangel im Sommer – Ist das möglich?

Das „Sonnenhormon“

Die Sonne hat einen bedeutenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Bei Sonneneinstrahlung produziert unsere Haut das Hormon Vitamin D. Vitamin D ist nicht nur bei der Knochen- und Muskelbildung beteiligt, sondern spielt eine wichtige Rolle im Herz-Kreislauf-System, Immun- sowie Atemsystem, und wird für verschiedene Gehirnfunktionen benötigt.

Gleichzeitig wurde weltweit ein “epidemischer ” Vitamin D-Mangel festgestellt – 60 Prozent der deutschen Bevölkerung sind unterversorgt. Ein weiterer Effekt von einem guten Vitamin D-Spiegel ist eine verbesserte Stimmung. Dennoch nehmen viele Menschen in Deutschland zu wenig Vitamin D auf. Dies gilt auch für die Sommermonate. Viele Menschen arbeiten im Büro oder schützen sich durch Sonnencreme vor Hautkrebs. So kann jedoch nicht ausreichend Vitamin D über die Haut gebildet werden.

Impulse für eine Handvoll Ressourcen

Impulse für eine Handvoll Ressourcen

Kraftquellen für körperliche und seelische Gesundheit
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Ressourcen sind kurz gesagt alles, was von einer bestimmten Person in einer bestimmten Situation wertgeschätzt und als hilfreich erlebt wird. Noch kürzer, Ressourcen sind individuelle Kraftquellen, die körperlich und seelisch guttun. Sie erzeugen einfach gute Gefühle.

Wir brauchen Ressourcen für die Bewältigung herausfordernder Situationen und für den gesunden Umgang mit Stress. Denn Dauerstress gehört für viele Menschen zum Alltag und ist die Hauptquelle für gesundheitliche Probleme. Deshalb sind Ressourcen, genauer die Aktivierung individueller Ressourcen, so wertvoll für unser Wohlbefinden und unsere körperliche und seelische Gesundheit.

Stressfrei durch Vagus-Übungen

Stressfrei durch Vagus-Übungen

Vegetatives Nervensystem und Entspannung

Stress wirkt als Alarmsignal auf den menschlichen Organismus und aktiviert uns, alle Leistungsreserven zu mobilisieren, um die täglichen Herausforderungen des Lebens optimal meistern zu können.
Die Steuerungszentrale ist das autonome, vegetative Nervensystem, das im Hirnstamm angesiedelt ist.

Diese Überlebenszentrale ist über zwei Leitungsbahnen mit den wichtigen Organzentren des Körpers verbunden:
1. Stress- und Leistungsnerv Sympathikus
2. Ruhe- und Entspannungsnerv Parasympathikus.

Ist der Mensch im Gleichgewicht, so besteht ein natürlicher Rhythmus von Anspannung und Entspannung. Steht er jedoch unter Dauerstress, ist es nicht so einfach, aus dieser Stress-Spirale wieder herauszukommen.

Selbstwahrnehmung und Kommunikation

Selbstwahrnehmung und Kommunikation

Die Offenheit für Selbst-Erfahrungen
(Teil 2) – Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Kommunikation ist das Kernelement menschlichen Miteinanders. Ob in der Partnerschaft, Familie, Clique oder in Unternehmen. Wir Menschen haben ein Grundbedürfnis nach Nähe und dem Aufbau von Beziehungen zu Mitmenschen. Und immer ist Kommunikation im Spiel.

Kommunikation ist mehr als nur ein Vorgang der Signalübertragung von einem Sender zu einem Empfänger und der Entschlüsselung von Botschaften auf allen Ebenen.

Leitfrage: Wie kann Kommunikation gelingen und zu erfüllteren Beziehungen beitragen? Und was hat das mit Selbstwahrnehmung zu tun?

Die berühmte Familientherapeutin Virginia Satir sagte: „Kommunikation ist für eine Beziehung, was der Atem für das Leben ist.“ Im Alltag kommen jedoch sowohl die Kommunikation als auch der Atem immer mal wieder ins Stocken.

Was sind Faszien?

Was sind Faszien?

Faszien halten unseren Körper zusammen

Faszien machen zurzeit sowohl in der Sportwelt als auch im medizinischen Bereich viel von sich Reden. Die Bindegewebsfasern, die unseren gesamten Körper durchziehen, sind einerseits die Ursache zahlreicher Volksleiden und sorgen andererseits bei angemessener Bewegung, Dehnung und Behandlung für mehr Vitalität und Wohlbefinden.

Faszien sind ein Teil, genauer gesagt die Weichteil-Komponenten unseres Bindegewebes und halten in einem netzartigen, komplexen System sämtliche Teile unseres Körpers zusammen.

Die Angst danach

Die Angst danach

Hirnblutung mit Halbseitenlähmung
Gastbeitrag von Viola Trein

Gerade habe ich sie wieder gespürt, die Angst danach. Gestern bekam ich plötzlich ziemlich stechende Kopfschmerzen, etwas was ich nicht kenne. Früher hätte ich nicht groß darüber nachgedacht, hätte es wohl nur lästig gefunden.

Aber nach dem Erlebnis vor 1,5 Jahren ist es jetzt völlig anders. Wie eigentlich alles andere auch. Wenn jetzt was weh tut, vornehmlich im Kopf, dann steigt sofort die Nervosität hoch und das Gedanken-Karussell fängt an sich zu drehen.

Was ist das jetzt? Ist wieder was kaputt im Kopf? Ist es ein Warnzeichen?

Selbstwahrnehmung und innere Sicherheit

Selbstwahrnehmung und innere Sicherheit

Die Offenheit für Selbst-Erfahrungen
(Teil 1) – Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Immer wenn wir Gefühle ausdrücken und uns von anderen Menschen verstanden fühlen, dann wird ein besonderes Teilsystem unserer Psyche aktiviert: das Selbst.

Das Selbst ist der Teil unseres ganzheitlichen, emotionalen Erfahrungsgedächtnisses, der sich auf die eigene Person bezieht – mit all unseren Bedürfnissen, Ängsten, Vorlieben, Werten, Fähigkeiten und bisherigen bedeutsamen positiven und negativen Erfahrungen.

Für die Funktionstüchtigkeit des Selbst ist ein Mindestmaß an innerer Sicherheit erforderlich. Damit ist das Vertrauen in die Fähigkeit gemeint, dass auch Situationen der Angst und des Schmerzes bewältigt werden können. Diese Fähigkeit, Gefühle jeglicher Art zuzulassen, ist die Grundlage aller Selbstfunktionen und auch für das ausgewogene Zusammenwirken der psychischen Teilsysteme.

Innere Sicherheit ist somit einerseits der Wegbereiter persönlicher Entwicklung und andererseits gewinnt sie an Kraft auf dem Weg der Selbstentwicklung.

Mini-Urlaube oder „Von den Nebenwirkungen positiver Gefühle“

Mini-Urlaube oder „Von den Nebenwirkungen positiver Gefühle“

Die Gegenwart genussvoll erleben
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Stressbelastungen am Arbeitsplatz, ständige Erreichbarkeit und Informationsüberflutung sind nur einige der täglichen Begleiter vieler Menschen. Eine gewisse Spannung ist erforderlich, um produktiv zu sein. Doch irgendwann ist es genug. Dann kommt der unbändige Wunsch nach einer Zeitspanne der Ruhe auf. Wir sind urlaubsreif.

Es müssen ja gar nicht immer drei Wochen am Stück oder Reisen um den halben Globus sein. Erholungszeiten lassen sich auch in kürzeren und regelmäßigen Einheiten sehr wirksam nutzen.

Mini-Urlaube sind geplante Aktivitäten des bewussten Genießens. Wunschaktivitäten, die einfach guttun, Freude bereiten und sich in den Alltag integrieren lassen. Sie erhalten einen Platz auf der Todo-Liste, denn diese Zeit ist kostbar.

Das Mikrobiom – Wie die Darmflora unser (Gleich-)Gewicht beeinflusst

Das Mikrobiom – Wie die Darmflora unser (Gleich-)Gewicht beeinflusst

Mikroorganismen beeinflussen die Gesundheit wesentlich

Manche Menschen können anscheinend so viel essen wie sie wollen und bleiben schlank. Andere hingegen ernähren und verhalten sich ähnlich, doch können sie dem „Hüftgold“ beim Wachsen zusehen.

Woran könnte das liegen?

Die Antwort darauf glauben Forscher der Universität Lübeck herausgefunden zu haben. In einer Studie untersuchten sie die Zusammenhänge von Darm und Gewicht. Dabei kamen sie zu folgendem Ergebnis: Ob Menschen bei gleicher Ernährung schneller zunehmen als andere, hängt in starkem Maße von ihrer Darmflora ab.

Als Darmflora oder Mikrobiom bezeichnet man die Gesamtheit der Bakterien, die den Darm bewohnen. Das sind rund 100 Billionen Bakterien und etwa 1.000 verschiedene Arten. Diese Mikroorganismen beeinflussen die Gesundheit wesentlich, indem sie auf die Verdauung und das Immunsystem einwirken. Wie sich die Darmflora eines jeden Menschen zusammensetzt, hängt vor allem von der Ernährung ab.

Selbstentwicklung in der Rubikon-Landschaft

Selbstentwicklung in der Rubikon-Landschaft

Selbstbestimmte und ausgewogene Lebensführung
(Teil 6) – Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Manchmal erledigen sich persönliche Themen ganz von selbst. Manchmal muss man sich aufraffen und die nötigen Dinge anpacken. Doch es gibt auch die weniger klaren Fälle. Eigene Wünsche und Sehnsüchte, die sich im alltäglichen Rhythmus gewohnter Handlungen einfach nicht manifestieren wollen.
So wenig (be)greifbar, z.B. weil die Klarheit der Handlungsschritte fehlt oder irgendwie eine unsichtbare Barriere zwischen Hirn und Hand die Umsetzung sabotiert. Und Handeln kommt nun mal von Hand.

Wie bekomme ich innere Klarheit und entwickle die Entschlossenheit, beharrlich meinen Lebensweg zu gestalten und Handlungen auszuführen, die mich meinem Herzensziel näherbringen?

Im abschließenden Beitrag wird der Rubikon-Prozess nach dem Zürcher Ressourcen Modell skizziert, der sowohl die Persönlichkeit in ihrer Gesamtheit berücksichtigt als auch der alltäglichen Lebenspraxis gerecht wird.