Selbstentwicklung in der Rubikon-Landschaft

Selbstentwicklung in der Rubikon-Landschaft

Selbstbestimmte und ausgewogene Lebensführung
(Teil 6) – Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Manchmal erledigen sich persönliche Themen ganz von selbst. Manchmal muss man sich aufraffen und die nötigen Dinge anpacken. Doch es gibt auch die weniger klaren Fälle. Eigene Wünsche und Sehnsüchte, die sich im alltäglichen Rhythmus gewohnter Handlungen einfach nicht manifestieren wollen.
So wenig (be)greifbar, z.B. weil die Klarheit der Handlungsschritte fehlt oder irgendwie eine unsichtbare Barriere zwischen Hirn und Hand die Umsetzung sabotiert. Und Handeln kommt nun mal von Hand.

Wie bekomme ich innere Klarheit und entwickle die Entschlossenheit, beharrlich meinen Lebensweg zu gestalten und Handlungen auszuführen, die mich meinem Herzensziel näherbringen?

Im abschließenden Beitrag wird der Rubikon-Prozess nach dem Zürcher Ressourcen Modell skizziert, der sowohl die Persönlichkeit in ihrer Gesamtheit berücksichtigt als auch der alltäglichen Lebenspraxis gerecht wird. 

Die innere Hausbesichtigung

Die innere Hausbesichtigung

Glücklicher und ausgeglichener leben
Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

In der indianischen Weisheitstradition gibt es die Vorstellung, der Mensch sei ein Haus mit vier Stockwerken:
> Körper
> Denken
> Fühlen
> Geist.

Diese Vorstellung kann helfen, ein glücklicheres und ausgeglicheneres Leben zu führen. Denn Unzufriedenheit kommt meist daher, dass wir eines der inneren Stockwerke vernachlässigen.

Orientierung: Dein Stockwerk-Check

Selbstregulation von Gefühlen

Selbstregulation von Gefühlen

Selbstbestimmte und ausgewogene Lebensführung
(Teil 2) – Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl

Wie schaffe ich es, in emotional belastenden Situationen den Gegebenheiten meines Umfeldes und meiner typischen Reaktion darauf nicht ausgeliefert zu sein, sondern meine Gefühle so zu regulieren, dass ich selbststimmig entscheiden und zielgerichtet handeln kann?

Im Alltag zeigt sich die Fähigkeit zur Selbstregulation dadurch, dass es einer Person gelingt, Absichten zu bilden und auch umzusetzen, die auf den eigenen Bedürfnissen und Werten basieren und mit denen sie sich identifizieren kann. Die Herausforderung ist häufig, auch unter Stressbedingungen einen Zugang zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen herstellen zu können und „bei sich“ zu bleiben.

Die PSI-Theorie von Julius Kuhl erklärt wie anhaltender Stress bei Menschen eine negative Stimmungslage verursacht, die den Zugang zu den unbewussten Schätzen des persönlichen Erfahrungsgedächtnisses erschwert. Daher kommt der Selbstregulation von Gefühlen eine besondere Bedeutung zu.

Wie äußert sich das aber konkret, wenn jemand „psychisch zu einseitig“ unterwegs ist?